Theater- & Kulturhaus

Ein Entwurf des Kölner Künstlers Hingstmartin diente seit 1997 als Grundlage für die Planung der Beheimatung des jüdischen Kultur- und Theaterhauses im Kölner Rheinauhafen.

Angedacht war ein Anbau das bestehende Kunsthaus Rhenania. Im Bebauungsplan des Kölner Rheinauhafens wurde das Gebäude schlicht als Baukörper A bezeichnet. Insbesondere heute nach der Fertigstellung des Rheinauhafens ist das sichtbar geworden wie sehr das Gesamtkunstwerk an der Stelle im Stadtbild fehlt.

Die Odyssee des Theaters begann mit dem Interimsbetrieb im Kunsthaus Rhenania und setzt sich mit der Kleinkunstbühne im Souterrain eines Gebäude der GAG Immobilien AG in der Kölner Südstadt fort, wo wir uns ständig mit Kulturkannibalen um den Raum streiten müssen.

Heute hoffen wir, im achtzehnten Jahr unseres Wirken, auf die tatkräftige Unterstützung der neugewählten Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker bei der Realisierung unseres Vorhabens lebendige jüdische Kultur im Stadtbild mittels eines festen Raums und Bühne zu verankern und damit eine historische Lücke zu schließen.