Diese Musik-, Comedy- und Kabarett-Show des Jüdischen Theaters Michoels, das ist eine Mischung aus verschmitztem, hintergründigem Humor, aus Musik und Theater, eine Melange voller Witz und Freude, bei der aber auch Nachdenklichkeit und ein Schuss Melancholie nicht fehlen. Der revueartige Ablauf der Show zeigt Fragmente und Höhepunkte von 80 Jahren jüdischer Unterhaltungskultur. Auch bei den zeitgenössischen Wort- bzw. Musikbeiträgen spielt die Jüdische Perspektive, die „Jiddischkeit“, die tragende Rolle.

Keiner leistet einen besseren Tribut an diese Kultur als Victor Tabor, ein gestandener Musical Star mit einer Bühnenpräsenz, die dem Zuschauer das Gefühl vermittelt, als spiele er nur für ihn alleine. Ob Tabor mit seiner jiddischen Mama telefoniert, die ihren bereits erwachsenen Sohn nicht alleine in die weite Welt hinauslassen möchte, oder ob dieser sich in der Bäckerei anhören muss, wie er sein Baguette denn haben möchte - beschnitten oder am Stück?! Immer wieder gelingt es Tabor ganz authentisch in die unterschiedlichsten Rollen zu schlüpfen, ohne selbst diesen unwiderstehlichen Charme zu verlieren. Keiner schmachtet die jüdischen Romanzen so schön wie Tabor - direkt in die Chagall Idylle des Schtetels.

Der Leiter und Gründer des Theaters, Alex Schneider, brilliert ebenfalls auf der Bühne als Musiker und Stand-Up Comedian mit einer schier endlosen Zahl jüdischer Lebensweisheiten. Mit akribischer Achtung auf Details und viel Liebe ist ihm darüber hinaus eine wunderbare Verbindung gelungen von Eigenkompositionen und vielerorts verloren geglaubten traditionellen jüdischen Musikperlen. Das Ergebnis ist ein anspruchsvoll unterhaltsamer Ohrenschmaus aus nostalgisch Traditionellem im zeitgenössischen jazzig-rockigen Gewand. Begleitet von einer gut aufgelegten  Live Band bildet die Musik eine der Hauptsäulen in diesem farbenfrohen Ornament jüdischer Weltkultur.

Deutlich wird das gezeigt, was immer schon den jüdischen Humor ausmachte: Nämlich Elemente wie komödiantenhafte Selbstironie, bissige Satire und scharfzüngige Gesellschaftskritik in einer versöhnenden Art und Weise auf den Punkt zu bringen, ohne die in diesem Genre sonst übliche Schadenfreude. Hier wird jede noch so hochkarätige Botschaft in stets leichte und lockere Unterhaltung eingepackt.

“Die Juden“ - das ist eine jüdische deutschsprachige Musik-, Comedy- und Kabarett-Show des Jüdischen Theaters Michoels.

“Die Juden“ - das ist eine Mischung aus pfiffigem Theater mit Akzent. Einem jüdischen Akzent, dessen Ausprägung manchen Pressevertreter schon dazu verführt hat zu schreiben, dass „Die Juden“ in einem überaus verständlichen Jiddisch gespielt wird. So kann man das natürlich auch sehen….

Die Herold Tribune, Die Welt, Kölner Stadtanzeiger, Bunte, Berliner Morgenpost und Osnabrücker Zeitung, um hier nur einige zu nennen, schrieben über diese Show:

“... Sensation! Germany`s first postwar Jewish Theater ...opened its doors with a remarkable revue and comedy show loaded with lots of jiddish entertainment ..."

“... eine Show, die gute Laune macht ...ein Mix aus Comedy, Musical und Nachtklub-Entertainment ..."

“ ... Mit ein bissel Massel oder Kölle Shalom ...eine Revue mit viel Witz, Humor, Selbstironie und Drive... mit Temperament, Stimme und Show-Professionalität zeigen sie Flagge ..."

“...Victor Tabor ...er schmachtet, wie kein Zweiter ..."

“... Zwischen Pop und Politik ...das internationale Ensemble setzt vor allem auf eine technisch perfekte Mischung aus Unterhaltung und politischer Satire ..."

"... so wird der Wunsch Realität, dass bei uns goldrichtig liegt, wer schon immer etwas über “Die Juden" wissen wollte ..."

“... ein Schnellkursus in jüdischem Leben ..."

Presse über "Die Juden" finden Sie auf der Medien-Seite!